Samstag – 23. September 2017 – Tag der Vereine
01
09:00
09:45
Raum Galilei

A - 01

Die sächsischen Archive – Struktur und Aufgaben

Der Vortrag soll die sächsische Archivlandschaft skizzieren und dabei einen Einblick in die Struktur, die Aufgaben und die Herausforderungen an die (sächsischen) Archive geben.


Grit Richter Laugwitz

geb. 1970 in Bautzen, Studium der Archivwissenschaft, Abschluss als Dipl. Archivar (FH), seit 1991 Leiterin des Stadtarchivs Bautzen, seit 2001 Leiterin des Archivverbundes Stadtarchiv/Staatsfilialarchiv Bautzen, seit 2013 Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V.

01
09:00
09:45
Raum Medici & Maciavelli

B - 01

Auf der Walz. Von Sachsen in die Welt … und zurück

Zimmermannskleidung und Knotenstock "tippeln" gehen. Bei der Walz handelt sich um altes Brauchtum, bei dem junge Handwerker durch die Lande ziehen, um fern der Heimat ihr Können zu erweitern, aber auch andere Länder und Sitten kennenzulernen. Mitunter heiraten sie in der Fremde und lassen sich nieder, ehe vielleicht Generationen später Nachfahren wieder in die Heimat zurückkehren. Für spätere Genealogen sind diese Wanderungsbewegungen einerseits faszinierend, taucht man doch in fremde Lebenswelten ein, andererseits stellen sie den Familienforscher auch vor manche Herausforderung, da es oftmals kriminalistischen Spürsinns bedarf, um die Lebenswege zu ermitteln.


Dr. Lars-Arne Dannenberg

Studium der Rechtswissenschaften, der Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie der Mittelalterlichen Geschichte; Direktor des Zentrum für Kultur/Geschichte (www.zkg-dd.de); zahlreiche Publikationen zur sächsischen, schlesischen, böhmischen Kultur und Geschichte; Ausstellungskurationen; Mitglied in zahlreichen Vereinen; Vizepräsident der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften

01
09:00
09:45
Raum Michelangelo

C - 01

Genealogische Forschungen in Australien und Neuseeland, insbesondere nach deutschen Auswanderern

Der Vortrag führt ein in die Struktur der organisierten Genealogie und Möglichkeiten der Forschungen in den beiden Ländern, die Ziel deutscher Auswanderer waren und sind.


Dirk Weissleder

Dirk Weissleder, *1969, ist Vorsitzender der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e. V. (DAGV) und Mitglied des Executive Board der International German Genealogy Partnership (IGGP) mit dem Ziel, die (deutschen) Genealogen und Heraldiker weltweit zu vernetzen.

02
10:00
10:45
Raum Galilei

C - 02

Eine Familie: Die Kartierung der genetischen Geschichte Deutschlands und der Welt

Der DNA-Test von Living DNA ist das fortgeschrittenste Produkt seiner Art und kann Deine genetische Abstammung bis zu 80 verschiedenen Regionen zuteilen.Ziel unseres Forschungsprojekts „Eine Familie“ ist es die genetische Geschichte der Welt zu Kartieren und der Menschheit zu veranschaulichen wie alle Menschen miteinander verbunden sind.


Björn Suttka, Living DNA

Björn Suttka ist Projektleiter bei Living DNA und befasst sich dort mit Projekten in den Bereichen der Forschung und Schulung.

02
10:00
10:45
Raum Medici & Maciavelli

B - 02

Böhmische Exulanten im sächsischen Erzgebirge

Dr. Konstantin Hermann
02
10:00
10:45
Raum Michelangelo

A - 02

Hessische Personenstandsnebenregister online

Das Hessische Landesarchiv hat in Kooperation mit FamilySearch den Bestand des Personenstandsarchivs bis zu den Stichjahren 1900 (Geburten), 1930 (Heiraten) und 1980 (Sterbefälle) digitalisiert und online verfügbar gemacht. Im Vortrag werden die Nutzungsmöglichkeiten vorgestellt und die Einschränkungen aufgrund schutzwürdiger Belange Dritter erläutert.


Dr. Katrin Marx-Jaskulski

Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität Trier, Promotion zum Thema „Armut und Armenfürsorge auf dem Land vom Ende des 19. Jahrhunderts bis 1933“, Archivreferendariat am Staatsarchiv Darmstadt und der Archivschule Marburg (2007-2009), seit 2009 im Hessischen Landesarchiv Leiterin des Personenstands- und Grundbucharchivs

03
11:15
12:00
Raum Galilei

C - 03

Podiumsdiskussion:
„Wie machen wir Ahnenforschung jünger? – Thesen für ein neues Interesse an unserem Hobby“

Diese Frage bewegt einige Vereinsvorstände, wenn sie auf den Altersdurchschnitt ihrer Mitglieder schauen. Ahnenforschung gilt gemeinhin noch als „Rentnerthema“. Dabei tut sich einiges und viele jüngere Menschen interessieren sich für ihre Vergangenheit. Wir wollen diese Frage mit Menschen diskutieren, die so gar nicht in das „Rentnerklischee“ passen und eine internationale Perspektive auf diese Frage mitbringen: Alexandra Rudhart, Journalistin und Pressesprecherin von Ancestry Deutschland, Barbara Schmidt, Social-Media-Expertin und gerade vom Genealogentag in Schweden zurück, Timo Kracke, Vorstand von Compgen und bekannt für seine genealogischen Angebote für Familien und dem "Archivbegleiter" und Blogger Lars Thiele, der gerade erst Mitglied des Dresdner Vereins geworden ist. Moderiert wird die Diskussion von Matthias Daberstiel, Fachjournalist und Mitglied mehrerer genealogischer Vereine.


Matthias Daberstiel

Seit 2003 beschäftigt er sich mit seinen Ahnen. Beruflich ist er einer der Herausgeber des Fachmagazins "Fundraiser", Berater von Vereinen und Stiftungen, Fachjournalist und Moderator. Bei der Organisation des Genealogentags konnte er Hobby und Beruf zusammenbringen.
www.fundraiser-magazin.de

03
11:15
12:00
Raum Medici & Maciavelli

A - 03

Personengeschichtliche Forschungen in der sächsischen Bergbauüberlieferung

Das Bergarchiv Freiberg verwahrt eine einmalige Überlieferung aus 600 Jahren sächsischer Montangeschichte. Der Vortrag stellt die Bestände vor und skizziert die Möglichkeiten und Grenzen der genealogischen Forschungen in den Unterlagen.


Dr. Peter Hoheisel

Jahrgang 1967, Studium der Geschichte in München und Göttingen, danach Archivreferendariat in Marburg. 2001 - 2007 Referent am Staatsarchiv Chemnitz, seit 2007 Leiter des Bergarchivs Freiberg. Veröffentlichungen (Auswahl): Die Göttinger Stadtschreiber bis zur Reformation. Einfluss, Sozialprofil, Amtsaufgaben (Studien zur Geschichte der Stadt Göttingen 21), Göttingen 1998. Adel und Bergbau, in: Martina Schattkowsky (Hg.), Adlige Lebenswelten in Sachsen. Kommentierte Bild- und Schriftquellen, Köln 2013, S. 192 - 200

Foto: © Regine Bartholdt

03
11:15
12:00
Raum Michelangelo

B - 03

Mehr als 900 Dresdner in Asien im 17. und 18. Jahrhundert

Jos Kaldenbach
04
13:30
14:15
Raum Galilei

A - 04

50 Jahre nach der Gründung: Die „Deutsche Zentralstelle für Genealogie“ heute

1967 wurde die Zentralstelle für Genealogie in der DDR zur Verwaltung genealogischer Sammlungen, v. a. des Reichssippenamts, gebildet. Sie unterstand der Staatlichen Archivverwaltung des Ministeriums des Innern der DDR. Nach dem 3. Oktober 1990 wurde sie unter der Bezeichnung Deutsche Zentralstelle für Genealogie (DZfG) als Spezialarchiv für Personen- und Familiengeschichte vom Freistaat Sachsen übernommen. 1995 wurde die Zentralstelle als Abteilung in das Staatsarchiv Leipzig eingegliedert. Der Vortrag skizziert die seitdem eingetretenen Veränderungen und ihre Folgen für die Benutzung des Archivguts der ehemaligen Deutschen Zentralstelle für Genealogie.

ausgebucht

Dr. Thekla Kluttig

Dr. Thekla Kluttig arbeitet seit 1997 in der Archivverwaltung des Freistaates Sachsen; seit 2008 als Leiterin des Referats Deutsche Zentralstelle für Genealogie/Sonderbestände im Sächsischen Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig.

04
13:30
14:15
Raum Medici & Maciavelli

C - 04

Die Nachfahren des Rechenmeisters Adam Ries – eine Bestandsaufnahme

Der Adam-Ries-Bund erforscht die Nachfahren des Rechenmeisters Adam Ries (1492-1559). Von den acht Kindern sind die Linien der Söhne Abraham und Paul bis in die Gegenwart erforscht. In einer Datenbank sind über 39.000 Personen erfasst, davon über 26.000 Nachfahren. Es wird ein Überblick zu den Herausforderungen dieser Nachfahrenforschung gegeben.


Prof. Dr. Rainer Gebhardt

Geburtsjahr 1953, Wohnort: Chemnitz, Mathematiker, Vorsitzender des Adam-Ries-Bundes e.V., Herausgeber von Schriftenreihen des Adam-Ries-Bundes, Nachfahre des Rechenmeisters Adam Ries in der 15. Generation

04
13:30
14:15
Raum Michelangelo

B - 04

Die Familie Dignowity in Böhmen und Sachsen

Dr. Wolfgang Caesar
05
14:30
15:15
Raum Galilei

A - 05

Die neue Onlinedatenbank „Sächsische Gerichtsbücher“ und ihr Nutzen für die Forschung

Gerichtsbücher sind bis in das 19. Jahrhundert bei den lokalen Gerichten geführte Bücher, in die Handlungen der freiwilligen Gerichtsbarkeit eingetragen wurden. In der Onlinedatenbank wurden mehr als 25.000 Gerichtsbücher mit wichtigen Daten erfasst. Die Datenbank wird vorgestellt, ihr Inhalt und ihr unmittelbarer Nutzen für unterschiedliche Forschungsrichtungen erläutert.


Dr. Jens Kunze

1967 in Freital geboren, in Tharandt aufgewachsen, heute wohnhaft in Wermsdorf; Historiker mit Forschungsschwerpunkt: sächsische Landeskunde im Spätmittelalter und Frühen Neuzeit, insbesondere Geschichte des Adels und der Rittergüter, zeitweise Mitarbeiter der Universitäten in Leipzig und Marburg, der Forschungsstelle für Personalschriften in Marburg und der Zentralstelle für Genealogie Leipzig

05
14:30
15:15
Raum Medici & Maciavelli

B - 05

Auf der Suche nach Orten in Polen

Meine Erfahrungen bei der Suche nach Orten in Polen. Welche Hilfen gibt es und wie benenne ich die gefundenen Orte?

ausgebucht

Dr. Frank Stewner

Geboren 1939 in Posen, wohnhaft in Hamburg, Chemiker und Manager, mitarbeitendes Mitglied bei den genealogischen Vereinen: Historischer Verein Wolhynien und SGGEE (The Society for German Genealogy in Eastern Europe).

05
14:30
15:15
Raum Michelangelo

B - 05

„Vorstellung der Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher (AGoFF) mit Forschungshinweisen in Ostpreußen“

Details Samstag

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06
15:45
16:30
Raum Galilei

B - 06

Genealogische Spurensuche auf Dresdner Friedhöfen

Was erzählen uns noch heute Grabsteine bzw. Grabanlagen über die Verstorbenen... Welche Berufe übten sie aus... Wie wird aus einem "Unbekannten" ein "Bekannter"... Müssen Lebensdaten überprüft werden...


Christian Mögel

Geboren 1951 in Dresden, Abitur an der Kreuzschule, Studium der Kultur- & Musikwissenschaft in Leipzig,10 Jahre festangestellter Musik- und Programmredakteur im Kulturpalast Dresden, etwa 20 Filmmusiken zu Kurz- & Trickfilmen, seit 1987 freiberuflicher Musikredakteur, Musiker und journalistische Arbeiten zur Dresdner Ortsgeschichte. Seit etwa 10 Jahren wissenschaftliche Beschäftigung mit (v.a.) Dresdner Friedhöfen. Dazu kleinere Veröffentlichungen und Führungstätigkeit auf ausgewählten Dresdner Friedhöfen.

06
15:45
16:30
Raum Medici & Maciavelli

C - 06

Der Deutsche Adel: Relikt oder Phänomen?

Unter folgenden Untertiteln wird auf die Zentralfrage eingegangen: 1. Der Begriff des Adels; 2. Wie sieht sich der Adel heute?; 3. Wie war und ist der Adel organisiert?; 4. Basis des Adels: die Familie!; 5. Familiäre und gesellschaftliche Werte


Dirk von Hahn

Geboren 1938 in Cuxhaven, Stationen: Hamburg, Südafrika (Cape Town, Durban), Bremen, Düsseldorf ; Beruf Reedereikfm, Surveyor, Wirtschaftsförderer, ehrenamtl. Johanniterorden u. JUH (Bezirksbeauftragter, Präsidiumsmitgl.); Kirche: Kreissynodaler; Adel: Jugendsprecher in HH, Vorsitzender NRW, Beauftragter Präsidium Vereinigung d. Adels Deutschland

06
15:45
16:30
Raum Michelangelo

A - 06

Freimaurer im Elbland

Bezüge der Genealogie zur Freimaurerforschung, praktische Erkenntnisse


Kathrin Krüger-Mlahouia

geboren 1964 in Räckelwitz, Abitur 1983 am Lessing-Gymnasium Kamenz, Journalistikstudium in Leipzig, seit 1988 Redakteurin bei der Sächsischen Zeitung Dresden

07
16:45
17:30
Raum Galilei

A - 07

Unternehmensarchive als Quellen für die Familienforschung

Welche Informationen bieten Unternehmensarchive zu unseren Vorfahren? Welche Archive gibt es und wie gelangt man an diese Informationen? In ihrem Vortrag zeigt Barbara Schmidt, Mitglied der Historischen Gesellschaft der Deutschen Bank e.V., welche Schätze sich in Firmenarchiven verbergen.


Barbara Schmidt

1973 in Lübeck geboren, seit 16 Jahren wohnhaft in Frankfurt am Main. Mitgliedschaft in genealogischen Vereinen: Verein für mecklenburgische Familien- und Personengeschichte e.V., Verein für Computergenealogie e.V., Verein für Familienforschung Lübeck e.V.

07
16:45
17:30
Raum Medici & Maciavelli

C - 07

Es war wohl anders – reformationszeitliche Legenden in historischer Sicht

Nicht nur der Thesenanschlag von 1517 oder Luthers Worte 1521 in Worms sind inzwischen als legendär entzaubert, auch viele andere Überlieferungen der Reformationszeit entpuppen sich schon bei wenig näherem Hinterfragen als überaus zweifelhaft: Gab es 1505 das Gewitter von Stotternheim? Warum ging Luther ins Kloster? Löste wirklich nur Luthers Ärger über Tetzels Ablaßhandel 1517 die Reformation aus? Vor wem oder was ist Catherina v. Bora 1523 aus dem Kloster Nimbschen „geflohen“? War ihre leibliche Mutter eine geborene v. Haugwitz? Waren die von Bora verarmte Adlige? War Luther mit Landgraf Philipp von Hessen verschwägert? Die Liste solcher Legenden läßt sich beliebig fortsetzen. Im Vortrag wird gezeigt, dicht das Legendengestrüpp ist, wie schnell sich Fragen stellen und wie mühselig es ist, Antworten zu finden. Nur selten reicht es zu zweifelsfreien Lösungen, aber nach Abkehr von überkommenen Vorstellungen aus der Zeit um 1900 gelangt man mitunter zu überraschenden neuen Forschungsansätzen.


Jürgen Wagner

Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin, berufliche Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsbeistand in Düsseldorf. 1973 bis 1989 ausgedehnte Familienforschung in Mitteldeutschland, seit 1990 archivalische Forschungen zu Höfen und Familien im Sächsischen Kurkreis, seit 1999 besonders zur Familie von Bora und deren Umfeld, seit 2005 Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in genealogischen Fachzeitschriften (Genealogie, ZMFG). Veröffentlichungen usw.: www.von-bora.de

07
16:45
17:30
Raum Michelangelo

B - 07

Bildung und Bedeutung tschechischer Familiennamen

Entwicklung, Bildung und Besonderheiten tschechischer Familiennamen. Eindeutschungen im deutschen Raum


Gabriele Rodriguez

1961 in Leipzig geboren, 1992-1993 in der Zentralstelle für Genealogie in Leipzig, seit 1994 in der Namenberatung tätig

Samstag – 23. September 2017 – Tag der Vereine